Mittelmeerkrankeiten und ein Trümmerbruch

JJ kommt aus Patras, Griechenland, wurde von einer Tierschutzorganisation im Gebirge mit schweren Verletzungen gefunden.

Befund

  • JJ hatte hochgradig Sarkoptes, Milben die durch die Haut ins Fleisch vordringen.
  • Das linke Hinterbein war zertrümmert. Die Patella ist aberissen und das Wadenbein ist vom Körper resorbiert.
  • Zusätzlich hatte er die Mittelmehrkrankheiten Leish-Maniose, Babesiose und Ehrlichiose und Anaplasmen (Krankheit der roten Blutkörperchen).
  • JJ hatte Durchfall und stinkende Blähungen und war daher nicht Stubenrein. Er bekommt Nierendiät.
    Verletzt und nahezu ohne Fell wurde JJ in Griechenland gefunden
    Tierärztliche Untersuchungen zeigten mehrere sogenannte Mittelmeerkrankheiten

Behandlung in der Tierklinik

  • In Griechenland wurden die Sarkoptes mit Alipurinol behandelt, das auch die Titer der Leish-Maniose senkt.
  • Die Verletzung am Bein ist inoperabel.
  • Ein Ultraschallbild zeigte vergrößerte Leber, Niere und Milz.
  • Aufgrund der Schäden an Leber und Nieren darf JJ nicht geimpft werden und verträgt kaum Schmerzmittel.

Zustand und Behandlung bei der Ankunft in Deutschland

Die Beinverletzung besteht sowie Babesiosem Ehrlichiose und Anaplasmen. Diese wurden 3 Wochen lang mit einer hochdosierten Antibiose behandelt. Er hatte keine Kondition, konnte keine 5m gehen, hatte Schmerzen, war sehr scheu und schwer zugänglich. Ihn hat nichts interessiert. Oft hat er das Futter verweigert.

JJ kann jetzt das linke Hinterbein belasten.
Seit der Behandlung mit dem Equitron® sind JJs Krallen- und Fellwachstum vergleichbar mit seinem gesunden Mitbewohner

Behandlung mit dem Equitron®

Vor 6 Wochen kamen wir zu Rosemarie. Sie behandelte das Bein und die Hüften, sowie die Leber und die Nieren. JJ reagierte zunächst nur mit Müdigkeit. Nach der 4. Behandlung wurde er lebendig, konnte galoppieren und weiter laufen. Er läuft bei Spaziergängen inzwischen vor uns her.
Wir haben drei Stufen von der Terrasse zum Haus hoch. Vorher hat er sich mit den Vorderbeinen hochgezogen, seit der 4. Behandlung stützt er sich mit dem verletzten Hinterbein ab.

Das verletzte Bein war immer kühl, wir hatten Angst dass es abstirbt. Inzwischen ist es warm und durchblutet wie die anderen Beine.
In Griechenland hatte JJ so gut wie kein Fell mehr. Angekommen in Deutschland wurde das verbleibende Fell für die Ultraschalluntersuchungen rasiert und ist nicht nachgewachsen. Im Sommer 2017 fing das Fell an nachzuwachsen, ca. 8 Monate nach der Antibiose. Im Herbst 2017 wurde erneut rasiert, ist etwas schneller nachgewachsen, aber blieb aber stumpf und kurz.

Nach der Equtron®-Behandlung fing das Fell an zu wachsen, altes Fell fiel aus und das neue Fell wuchs dichter, aktuell hat er keine kahlen Stellen mehr und das Fell ist ein normales Hundefell, glänzend und weich, ein Kuschelfell.
Durch die Leishmaniose sind die Krallen zu schnell gewachsen. Seit der Equitron-Behandlung ist das Krallenwachstum normal.

JJ hat keinen Durchfall und keine Blähungen mehr.

Ein weiterer Hund der im Haus lebt ist gesund und beide Hunde zeigen das gleiche Krallen- und Fellwachstum. Beide freuen sich über ausgedehnte Spaziergänge.

Ein entspannter und fröhlicher JJ freut sich über sein neues schmerzfreies Hundeleben

Friesenwallach Aaron

Liebe RoseMaria,

ein herzliches Dankeschön auch nochmal an dieser Stelle für die gestrige Behandlung meines Friesenwallachs Aaron! Es geht ihm super und wir hatten heute viel Spaß beim Reiten!

Er läuft endlich geradeaus, gelöst, liegt sehr schön am Bein und läßt sich fallen. Er kaut und ist auch schon links nicht mehr so fest auf dem Gebiss. Wir konnten heute wunderbare Volten, Achten, Schlangenlinien in geschmeidiger Biegung/Dehnung reiten! Ich bin sehr begeistert!

Dass Du ihm mit nur einer Behandlung die Verspannungen lösen konntest und deine prima Diagnostik kann ich nur loben und empfehle ich gerne weiter!!
Gespannt bin ich auf sein Verhalten beim nächsten Mal vor der Kutsche, ich werde dann berichten! Aber bis hierhin schon einmal ein ganz dickes, fettes DANKESCHÖN!